Sonntag, 4. Dezember 2016

Hergé, Paris und die Bücher

Grand Palais Paris zeigt noch bis zum 15. Januar 2017 die große und einmalige Ausstellung zu
Skizzen, Drucke, Reinzeichnungen, Hefte, Persönliches, sowie viele dreidimensionale Nachbauten von
Schauplätzen, Autos und Gegenständen aus "Tintin et Milou" und vielen anderen Arbeiten.
Aber vor allem lernt man auch den Graphiker Hergé kennen, den Plakatgestalter, Typographen
und Schriftenmaler, sein sicheres und wunderbares Gefühl für Farben, Proportionen und Räume.
Einfach großartig!

 
Die private Kunstsammlung von Hergé



Réclame
    
In den Straßen von Paris:
Graffiti im 6. Arrondisement

         
       

Die untergegangene und verwaiste Buchhandlung und Galerie
"Un regard moderne" in der Rue Gît-le-Cœur.
Mit Monsieur Noël ist eine Legende gestorben.
 
  
Ein Bücherfriedhof der anderen Art:
Das traurige Los der Bücher: tausende antiquarischer Exemplare, verkommen zu reiner 
Dekoration im Laden von Sonia Rykiel.

© Text und Bilder: Rotraut Susanne Berner 

Samstag, 3. Dezember 2016

Bilderbuchtiere in Rosenheim

Zum Kuckuck!
Tiere im Bilderbuch
vom 4. Dezember 2016 bis zum 5. März 2017 

In der Ausstellung "Zum Kuckuck", die vom 4. Dezember 2016 bis 5. März 2017 in der Städtischen Galerie Rosenheim zu sehen ist, werden Helden wie "Der Grüffelo", "Die Häschenschule", "Familie Mutz", "Karlchen" und andere Tiergestalten Besucher aller Altersstufen begeistern.
Die Ausstellung wurde kuratiert von Christine Knödler, die aus aller Welt die Bilder zusammengetragen, und mit intelligenten Bezügen kombiniert hat.
Mit dabei sind unter anderen Rotraut Susanne Berner (Deutschland), Quint Buchholz (Deutschland), Nadia Budde (Deutschland), Carll Cneut (Belgien), Stefanie Harjes (Deutschland), Jon Klassen (USA), Fritz Koch-Gotha (Deutschland), Ole Könnecke (Deutschland), Günter Mattei (Deutschland), Reinhard Michl (Deutschland), Nele Palmtag (Deutschland), Marcus Pfister (Schweiz), David Robinson (UK), Kathrin Schärer (Schweiz), Axel Scheffler (UK), Michael Sowa (Deutschland), Katrin Stangl (Deutschland), Susanne Straßer (Deutschland), Olivier Tallec (Frankreich) und Friedrich Karl Waechter (Deutschland).

Dazu gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Lesungen, Workshops und Führungen, für Kinder und Erwachsene.

Begleitprogramm

Führungen mit Elisabeth Rechenauer M.A.:
Sonntag, 11. Dezember 2016, 15. Januar, 19. Februar, 5. März 2017; jeweils um 14 Uhr
"Vorlesestunde" mit Peter Wiegand: Samstag, 17. Dezember 2016, 7. Januar, 4. März 2017; jeweils 15 bis 16 Uhr
Workshop "Tiergedichte": Samstag, 28. Januar 2017, 14 bis 17 Uhr; mit Rotraud Susanne Berner, Illustratorin und Christine Knödler, Kuratorin der Ausstellung "Zum Kuckuck"
Workshop "Popup gestalten": Samstag, 25. Februar 2017, 14 bis 17 Uhr; mit Julia Fröhlich, Papiergestalterin
Lesung und Zeichnen: Reinhard Michl, "Die Magie des schnellen Strichs" Freitag, 17. Februar 2017, 17.30 Uhr
Lesung: Quint Buchholz und seine "Bilder-Wort-Welten" Donnerstag, 2. März 2017, 17.30 Uhr

Städtische Galerie Rosenheim
Max-Bram-Platz 2
83022 Rosenheim
Telefon 08031/ 365 1447, Fax 365 2063
www.galerie.rosenheim.de
staedtische-galerie@rosenheim.de
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, 10 bis 17 Uhr; Samstag und Sonntag, 13 bis 17 Uhr; 26. Dezember & 6. Januar, 13 bis 17 Uhr

Freitag, 2. Dezember 2016

Links zur Illustration


Stefanie Harjes "Als die Esel Tango tanzten" ©Mixtvision Verlag

Zum Nachhören und Nachschauen
Ein schönes Gespräch mit dem in New York lebenden Grafikdesigner Stefan Sagmeister bei Bayern Eins zu Eins. Sagmeister forscht seit Jahren zum Thema Glück. Seine Happy Show war die erfolgreichste Ausstellung im Wiener MAK. Einen kleinen Beitrag zum nachgucken findet man in der ARD Mediathek.

Interview
Antje Kunstmann feierte im Sommer ihr 40-jähriges Verlegerjubiläum. Ein schönes Gespräch in der Onlineausgabe der FAZ.

Aktuell
Stefan Niggemeier von Übermedien über die neuesten Entwicklungen bei der VG Wort.

Zum Nachlesen
Marlene Zöhrer preist "Als die Esel Tango tanzten" von Stefanie Harjes. Ein schöner Beitrag über das Buch gibts auch bei Deutschlandradio Kultur zum nachhören.

Was Schönes
Der japanische Designer Hajime Narukawa hat die präziseste aber auch die kurioseste Weltkarte entworfen und dafür Japans Good Design Award gewonnen.

Noch ein Film
Coda from and maps and plans on Vimeo.

Montag, 28. November 2016

Ein Abend mit Jutta Bauer

© Jutta Bauer, Beltz und Gelberg

Am Freitag, den 9.12. lädt die Bibliothek im Luisenbad in Berlin (Travemünder Str. 2, 13357 Berlin) zu einem besonderen Abend ein. "Ein Abend mit Jutta Bauer". Die renommierte Illustratorin Jutta Bauer erzählt, antwortet und zeichnet. 
20 Uhr geht es los, die Veranstaltung ist kostenlos.

Das Beste von Allem: „Ein Abend mit Jutta Bauer“
Sie gilt als eine der bedeutendsten Illustratorinnen der Gegenwart, Jutta Bauer, deren Geschenkbüchlein „Selma“ eine Auflage von über 300.000 Stück erreichte und deren „Königin der Farben“ zu den Klassikern der Kinderliteratur zählt. Am 9.12.2016 um 20 Uhr wird die Hamburger Künstlerin in der Bibliothek am Luisenbad zu Gast sein. Der Eintritt ist frei.
Zu einer Werkschau wird sie erzählen, live zeichnen und von ihrem und von Buchprojekten berichten.
„Diese Zeichnungen. Ich staune, dass jemand so etwas kann. Die wie beiläufig mit dem Pinsel hingelegte, hingestellte, hinbewegte „Königin der Farben“ beispielsweise. (In der freien Hand, stelle ich mir vor, hält die Zeichnerin ein Honigbrot.)“, so fasste der Schriftsteller Jürg Schubiger Bauers Zeichenkunst in Worte.
Bis heute hat Jutta Bauer zahlreiche Bilder- und Kinderbücher ebenso wie Illustrationen und Cartoons für Zeitschriften und Trickfilme veröffentlicht. Eine langjährige künstlerische Zusammenarbeit verbindet sie mit den  Kinderbuchautorinnen Kirsten Boie und Christine Nöstlinger. Viele Wochen des Jahres verbringt sie auf Lese- und Workshop-Reisen, die sie in die ganze Welt  führen. Im akademischen Jahr 2006/2007 lehrte Jutta Bauer Illustration an der Bauhaus-Universität  in Weimar, später in Hamburg.
Jutta Bauers kinderliterarische Arbeit wurde mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis (2001 für »Schreimutter«)  und  sowohl 2008 als auch 2009 mit einer Nominierung für den höchstdotierten Kinderbuchpreis der Welt, den Astrid-Lindgren-Gedächtnispreis, gewürdigt. Im Jahr 2009 erhielt sie den deutschen Jugendliteraturpreis für ihr Gesamtwerk. 2010 folgte der Hans-Christian-Andersen-Preis für Illustration (IBBY International).

Freitag, 18. November 2016

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©James Turek, Avant Verlag 2016

Ausstellung
Vom 20.11. bis Februar 2017 findet im Troisdorfer Bilderbuchmuseum die Mitmachausstellung "Rotkäppchen und der böse Wolf" statt.

Blogtipp
Auf dem Blog "Juli liest" stellen Autoren, Illustratoren und Kulturschaffende in der Rubrik "Und was liest du so?" Lieblingsbücher vor. Zum Beispiel die Hamburger Illustratorin Antje Damm.

Comictipp
Motel "Shangri-La" von James Turek ist ein tolles Comic-Debüt!

Zum Nachlesen
Zum ersten Mal seit seinem Bestehen wurde der "Oldenburger Jugendbuchpreis" nicht vergeben. Verantwortlich dafür, sei die mangelnde Qualität der eingereichten Manuskripte. Der preisgekrönte Kinderbuchautor Salah Naoura fasst die aktuelle Situation der Kinder- und Jugenbuchautoren zusammen. Er sieht hier die Verantwortung bei den Verlagen. Diese sollten mehr Mut bekennen, weniger auf bereits etablierte Lizenztitel, Me-too Produkte und Massenware setzen, sondern Autoren in ihrer Individualität bestärken.

Was Schönes
Christoph Niemann spricht in einem Videobeitrag mit Christoph Amend von der Zeit über seinen Arbeitsprozess. Ebenfalls in der Zeit zum nachlesen: Christoph Niemann über "Das Drama des leeren Blattes". Ein wunderbarer Text über Kreativität.

Noch was Schönes
Animiertes Musikvideo zur legendären TV-Serie "The Wire" von Elliot Lim.

The Wire from Elliot Lim on Vimeo.

Sonntag, 13. November 2016

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Preise und Auszeichnungen

Nachtrag zum
Rattenfänger-Literaturpreis in Hameln
Der Autor Matthias Morgenroth und die Illustratorin Regina Kehn wurden am Freitag, dem 28. Oktober 2016, für ihr Buch „Freunde der Nacht“, erschienen im Verlag dtv junior, mit dem Rattenfänger-Literaturpreis der Stadt Hameln ausgezeichnet.
           
© Fotos:  anja@zwei, Christoph Leibold

Der Rattenfänger-Literaturpreis ist mit 5000 Euro dotiert. Er wird seit 1984 alle zwei Jahre für herausragende Märchen- und Sagenbücher, fantastische Erzählungen oder Erzählungen aus dem Mittelalter für Kinder und Jugendliche vergeben.

Jurymitglieder:
Dr. Christine Lötscher, Literaturwissenschaftlerin, Zürich (Juryvorsitzende)
Maren Bonacker, Literaturwissenschaftlerin, Wetzlar
Doris Hedemann, Dipl.-Bibliothekarin, Hameln
Dr. Johannes Rüster, Lehrer und Literaturwissenschaftler, Nürnberg
Bernhard Schmitz, Bilderbuchmuseum, Troisdorf
Doris Schneider, Lehrerin, Hameln
Peter Seiler, Buchhändler, Münster

am 18. November 2016 in Volkach

Der Große Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e. V. Volkach wird von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e. V. verliehen und von der Kulturstiftung des Bayerischen Sparkassenverbandesgestiftet. Der „Große Preis“ ist mit 5000 Euro dotiert (Stand 2016) und wird jedes Jahr im November als Festakt im Schelfenhaus von Volkach verliehen. Er ist eine Auszeichnung „für ein literarisches oder grafisches Gesamtwerk oder für herausragende wissenschaftliche, publizistische oder literaturpädagogische Arbeiten im Bereich der Kinder- und Jugendliteratur“.
Zusätzlich verleiht die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e. V. den „Volkacher Taler“ und zeichnet monatlich ein Buch des Monats aus. Seit 2009 wird neben dem „Großen Preis“ auch ein mit 1500 Euro (Stand 2016) dotierter „Nachwuchspreis für deutschsprachige Kinder- und Jugendliteratur“ vergeben.

Hannover
Do 03.11.2016
"Witze für Deutschland"
Greser & Lenz mit Karikaturpreis geehrt
Die Zeichner Achim Greser und Heribert Lenz haben in Hannover den Karikaturpreis der deutschen Anwaltschaft erhalten.

© dpa/Christoph Schmidt

Mit spitzer Tuschefeder nähmen die beiden in Aschaffenburg lebenden Künstler Politik, Sport, Religion und das allgemeine Zeitgeschehen aufs Korn, teilte die Bundesrechtsanwaltskammer mit. Der Preis ist mit rund 5.000 Euro dotiert. Greser (55) und Lenz (58) wurden durch ihre Zeichnungen für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) sowie die Magazine "Titanic", "Stern" und "Focus" bekannt. Das Karikaturisten-Duo illustriert in der FAZ unter anderem die Seite "Staat und Recht".
Im Verlag Antje Kunstmann sind diese Titel aktuell lieferbar.
Jurymitglied Andreas Platthaus von der FAZ würdigte die Zeichner als "Meister eines grotesken Humors", der nicht aus grafischer, sondern aus inhaltlicher Verzerrung entstehe. Eigens für Preisverleihung fertigten die beiden Künstler die Karikatur "Digitale Persönlichkeit" an, bei der ein Milchbauer im Kuhstall von einem IT-Berater heimgesucht wird.

Mit der Auszeichnung würdigt die Bundesrechtsanwaltskammer seit 1998 alle zwei Jahre herausragende Karikaturisten, die politische und kulturelle Missstände aufzeigen und sich so für eine gerechtere und menschlichere Welt einsetzen.

Veranstaltungen

© Philipp Höhn
Am Reformationstag erlebten im Rathaussaal 120 Interessierte mit dem Autor Daniel Twardowski und Illustrator Vitali Konstantinov einen Abend wie aus einer anderen Zeit. Es ging um Fragen wie die Marburger zur Zeit Martin Luthers gelebt, gearbeitet, gegessen, getrunken und geliebt haben.


Mittwoch, 23. November 2016
Tag der Illustration
Zu Gast: DANIEL NAPP
Ausstellung und Vortrag
Veranstaltung in Kooperation mit der FH Wiesbaden
(Studiengang KD / Prof. Dr. Röhrl

Daniel Napp gibt einen Werkstattbericht, in dem er einzelne Schritte seiner Arbeit als Illustrator beschreibt. 
Er zeichnet und aquarelliert traditionell, und arbeitet zugleich digital mit Grafikprogrammen.

Veranstaltungsort:
CAMPUS unter den Eichen „Glasbau“, Etage2, Zeichensaal
Unter den Eichen 5
65195 Wiesbaden

Ausstellungen

Aktuell im Troisdorf Bilderbuchmuseum gibt es zwei schöne Ausstellungen:
vom 20.11.2016 - Februar 2017
ROTKÄPPCHEN UND DER BÖSE WOLF
  
und seit dem
25.09.2016 - 13.11.2016
ALLES IN ALLEM:
HEFTE, SCHACHTELN UND BÜCHER VON STEFFEN MISSMAHL

Museen und Sammlungen


Die private Hegenbarth Sammlung Berlin ist Teil einer Familienstiftung und verfügt über einen großen Bestand an Handzeichnungen und Mappenwerken, Gemälden und Radierungen des Künstlers Josef Hegenbarth (1884—1962).

Im zentral in der City West gelegenen und 2014 unter dem Namen Herr Hegenbarth bezogenen Quartier soll das Oeuvre des Künstlers durch jährlich drei bis vier thematische Wechselausstellungen, museumspädagogische Angebote und ein mannigfaltiges Veranstaltungsprogramm einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Zur website des Künstlers.
Nürnberger Straße 49
10789 Berlin
Deutschland / Germany
E-Mail: sammlung@herr-hegenbarth-berlin.de
Ruf: +49 (0)30 23 60 99-99
Fortbildung

VON DER SKIZZE ZUR DRUCKVORSTUFE
Konzeptionelle Illustration ist ein Bereich, in dem komplexe Zusammenhänge charmant, irritierend oder überraschend heruntergebrochen werden.
Eine Herausforderung neben der konzeptionellen Arbeit an der Bildidee ist die Notwendigkeit, die Bildidee durch die Wahl der richtigen Umsetzung am besten zu transportieren.
Dabei sind die Ansprüche an Illustrationen für Werbung oder Editorials und Bücher zwar verschieden, haben aber trotzdem immer ein Ziel: Eine herausragende Arbeit zu gestalten. Der ADC Craft Workshop Illustration zeigt, wie.Hier geht's zur Anmeldung.

Porträts der Woche


dieses Mal mit Chris Campe auf Page-online

und Christoph Niemann mit den Sunday Sketches
  
published by Knesebeck München © Christoph Niemann

Noch was Schönes 






Freitag, 4. November 2016

Links zu Illustration und Kunst

Thema Nachkriegszeit
Ausstellungen:
Kunst in Europa 1945–1968
Der Kontinent, den die EU nicht kennt
Sa, 22.10.2016 – So, 29.01.2017,
ZKM_Lichthof 1+2

"Die Ausstellung ermöglicht einen neuen Blick auf die kulturellen Zusammenhänge und historisch engen Verflechtungen zwischen den europäischen Ländern. Durch den historischen Rückblick eröffnet sie neue Perspektiven auf ein künftiges Europa und zeigt, was für eine starke und positive Wirkung Kunst und Kultur haben können, um aus der gegenwärtigen Krise wieder heraus zu kommen."
Winfried Kretschamen

Im Haus der Kunst in München
Postwar: Kunst zwischen Pazifik und Atlantik, 1945-1965
vom14.10.16 – 26.03.17

©Roy Lichtenstein, Haus der Kunst München, Atomic Burst, 1965

"Die Ausstellung untersucht erstmals in der jüngeren Ausstellungsgeschichte die turbulente und ereignisreiche Nachkriegszeit als ein globales Phänomen. In acht Kapiteln führt die Ausstellung den Besucher durch die ersten 20 Jahre nach dem Krieg. Dabei macht sie sichtbar, wie die Kunstschaffenden auf die Traumata von Holocaust, Hiroshima und Nagasaki reagierten; wie die zwei politischen Blöcke im Kalten Krieg die Künste instrumentalisierten und so den Gegensatz von Sozialistischem Realismus und Abstraktion festschrieben. Die Ausstellung zeigt, wie Migrations- und Fluchtbewegungen eine neue Form von Kosmopolitismus hervorbrachten."
Begleitet wird die umfangreiche Ausstellung von zahlreichen Veranstaltungen.

Passend zum Thema "Postwar":

Dokumentation in 3sat:


Nach dem Krieg war alles anders ..., oder nicht?
Die deutschen Künstler und die Stunde Null
Die Stunde Null nach dem zweiten Weltkrieg hat es so nicht gegeben. Auch nicht in der Kunst. Die "skandalöse" serielle Musik der Nachkriegszeit etwa fußte auf Arnold Schönbergs Zwölftonmusik aus den 20er Jahren. Dennoch setzten gerade die Künstler ihre Arbeit in Bezug zur persönlichen oder gesellschaftlichen Zäsur des Kriegserlebnisses. Für die 3sat-Dokumentation "Bewegte Republik Deutschland" hat Thomas von Steinaecker zahlreiche Kunstschaffende befragt. Was diese zu den Umständen und künstlerischen Motivationen in der Zeit nach 1945 gesagt haben, findet man unter diesem link als Interviews und Informationen zur Kulturgeschichte.

Festival und Ausstellung:

Der Verein kulturkind veranstaltet vom 24. bis 29. November das zweite Festival viva literatura! Kinderliteraturen Mittel- und Osteuropas. Sechs Tage lang sind Illustratoren aus Georgien, Litauen, Polen, Russland und der Ukraine zu Gast in Berlin, um sich und ihr Werk der Öffentlichkeit zu präsentieren.

© Viva literatura

Erwartet werden Siguté Chlebinskaité (Litauen), Tatia Nadareishvili (Georgien), Romana Romanyshyn und Andriy Lesiv (Ukraine), Anna Morgunova (Russland) und Jan Bajtlik (Polen).

Im Mittelpunkt des Programms stehen Lesungen und Workshops für Schulklassen sowie eine Ausstellung. Hauptveranstaltungsort ist das Podewil Palais in Berlin Mitte, weitere Veranstaltungsorte sind die Berliner Öffentlichen Bibliotheken.

Die Ausstellung Von der Inspiration zum Bild zeigt Arbeiten der eingeladenen Illustratoren. Zudem erläutern die Künstler in Text und Bild ihre Inspiration. Die Ausstellung, die im Laufe des Festivals durch Arbeitsergebnisse aus den Workshops erweitert wird, ist bis zum 3. Dezember im Podewil zu sehen ist.

Informationen zum Festival unter www.viva-literatura.com
viva literatura! 
Kinderliteraturen Mittel- und Osteuropas
24. – 29. November 2016, Berlin

Interview:

© Rotraut Susanne Berner/Einfach alles, Klett Kinderbuchverlag

Wie wird man Illustrator?
Ein Gespräch mit dem spanischen Illustrator Leandro Alzate im CCBMagazin

Zitat der Woche:
"Einer könnte von mir sagen, ich hätte hier nur einen Haufen fremder Blumen gesammelt und weiter nichts dazu beigetragen als den Faden, sie zusammenzubinden".
Michel de Montaigne